Afrika zeigt Flagge in Hamburg

Mit dabei: Rendsburger Organisatoren der Afrikamesse
18 afrikanische Konsulate in Hamburg luden am 08. Juni 2010 zum 17. Mal unter dem Motto "Afrika zeigt Flagge" zum Empfang im Großen Festsaal des Hotels Grand Elysée ein. Alles drehte sich an diesem Abend um den Kontinent, auf den in diesen Tagen die ganze Welt schaut, weil dort erstmals eine Fußball-Weltmeisterschaft ausgetragen wird.
350 geladene Gäste kamen. Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust gewohnt hanseatisch sagte: "Afrika ist zu Gast in Hamburg. Aber auch Hamburg engagiert sich in Afrika." Es bestehen sehr guten Beziehungen der Hansestadt zum afrikanischen Kontinent. So besteht seit 2007 eine Städtekooperation mit Daressalam in Tansania, die im Juli zur Städtepartnerschaft ausgebaut wird. Die Weltmeisterschaft zeige, dass Afrika mit seinen Möglichkeiten nicht zu unterschätzen sei. Und das sei die Nachricht, die auch noch nach der Weltmeisterschaft um die Welt gehen solle. Zudem seien die afrikanischen Länder "wertvolle, wichtige und angenehme Partner für Hamburg".
Detlef Mai (Deutsch-Tunesische Gesellschaft),
Sabine Werner (Sekretary Consulat Ghana)
So sah das auch der Generalkonsul von Tunesien, Mohamed Imed Torjemane. Er wisse zwar, dass Afrika Probleme habe, doch habe sich gezeigt, dass ein Weg in die richtige Richtung eingeschlagen wurde. Somit appellierte er an seine Kollegen: "Wir als Konsuln wollen unsere Länder noch näher zusammenbringen, und dafür müssen wir gemeinsam Anstrengungen unternehmen."
Nach den Reden tauschten die Gäste bei afrikanischer Musik und Essen (Seebarsch und schwarze Bohnen, Erdnusssuppe und Bananenkuchen) Erfahrungen aus. Die Honorarkonsuln schwärmten dabei natürlich von den Ländern, die sie vertreten. So seien die Menschen, egal, ob in Malawi, Ghana, Madagaskar oder Guinea, liebenswert, freundlich und hilfsbereit.
Unter den Gästen waren auch das Ehepaar Renate und Detlef Mai von der Deutsch-Tunesischen Gesellschaft und Margret Lindenberg vom Rendsburger Weltladen, sowie Thomas Sievers. Sie schlugen ordentlich die Werbetrommel, um der Messe "Auf nach Afrika" am 19. September in Rendsburg mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Der Afrika-Tag ist eine Art Publicity-Show für den Kontinent. Und die sieht vor allem so aus: Handshakes ohne Ende und fleißig werden Visitenkarten getauscht. Einen schönere afrikanische Kulisse wie im Grand Elysee hätten sie sich dafür kaum suchen können.
Detlef Mai

Torjemane, Renate Mai (Deutsch-Tunesische
Gesellschaft)
Dr. Mohammed Khalifa (Asien-Afrika Institut Hamburg),
Mr. Bonsu, Detlef Mai, Jutta Höflich
(Deutsch-Arabische Ärztegesellschaft e.V.)







